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Zero Waste on a Budget – Nachhaltigkeit muss nicht teuer sein!


Nachhaltigkeit ist teuer? Ganz im Gegenteil!

Wirklich Zero Waste zu leben ist quasi ein Ding der Unmöglichkeit. Seit mehreren Jahren jetzt muss ich das immer und immer wieder feststellen. Was ich allerdings gemerkt habe: Nachhaltigkeit muss gar nicht teuer sein!

Denn um deinen Alltag plastikfreier zu gestalten, musst du dir nicht erst zig neue, fancy Dinge kaufen, sondern kannst in den meisten Fällen auf Sachen zurückgreifen, die du schon hast.

1. Einkaufen mit dem eigenen Beutel

Im Supermarkt, am Bauernmarkt oder im Unverpacktladen: Du brauchst keine neuen Beutel oder Behälter. Du kannst getrost deine bereits gebrauchten Papiersackerl, Plastiksackerl und alte Marmeladengläser verwenden, um deine Einkäufe zu verpacken. Ob dein Stoffbeutel Löcher hat oder mit bunten Punkten bedruckt ist: Niemand wird dich verurteilen - denn die Hauptsache ist einfach nur, dass kein neuer Müll entsteht. Klar sehen unsere Stoffbeutel super chic aus und sind praktisch - aber es ist auch wieder ein neues Produkt, für dessen Herstellung wertvolle Ressourcen gebraucht werden. Unser Tipp: Hab in deinem Schrank, in der Garderobe oder in der Küche immer einen Sack mit weiteren Säcken drin. Ruft der Einkauf, bist du auf jeden Fall gewappnet.

2. Zuhause selbermachen

Abschminkpads, Putzschwämme, oder Seifensäckchen: Wir lieben unsere Produkte wirklich unglaublich. Sie sehen schön aus und sind praktisch - alles, was man sich in einem Produkt eben so wünscht, oder? Naja fast. Genauso wie mit den Beuteln gilt hier: neues Produkt = Verbrauch von Ressourcen.

Dabei kannst du mit ein paar Stoffresten, Nadel und Faden (oder Nähmaschine, wer hat) so viel selber machen! Zum Beispiel habe ich meiner Schwester vor ein paar Jahren diese Abschminkpads geschenkt und somit einem nicht mehr gebrauchten Handtuch neues Leben eingehaucht. Schön sind sie zwar nicht - das war noch am Anfang meiner nicht-existenten Nähkarriere - aber dafür sind sie mit Liebe handgemacht und definitiv ein Unikat. Upcycling ist gar nicht schwer, macht Spaß und du kannst deine kreative Ader ausleben.

3. Während der Periode

Besonders viel Geld kannst du dir mit der Anschaffung nachhaltiger Periodenprodukte sparen. Eine Menstruationstasse kostet bei minimali 21,95 Euro - und du kannst sie über Jahre hinweg verwenden, ohne dass ihre Funktionalität dadurch beeinträchtigt wird. Dasselbe gilt für Slipeinlagen, Binden und Menstruationsunterwäsche: Mit der richtigen Pflege halten diese Produkte jahrelang und kosten dich nur einmalig Geld. Herkömmliche Tampons und Slipeinlagen verursachen nicht nur unglaublich viel Müll, sondern sind - auf die gesamte Zeit, in der frau* menstruiert - sogar um einiges teurer. Mehr dazu kannst du in diesem Blog-Beitrag lesen.

4. Kleine Gadgets für Zuhause - mit Mehrwert

Manchmal kommt man allerdings nicht darum herum, etwas Neues zu kaufen. Um hier allerdings Geld zu sparen, hilft die 1-Euro-Regel: Kostet ein Produkt beispielsweise 50 Euro, frage dich: Benutze ich dieses Produkt auch 50 Mal? Bei minimali legen wir großen Wert darauf, dass unsere Produkte mehr als nur in einem Bereich anwendbar sind. Unsere Spülseife zum Beispiel ist natürlich hauptsächlich für den Abwasch gedacht. Du kannst damit aber natürlich auch alles andere putzen. Ist die Seife aufgebraucht, kannst du die Schale oder das Weck-Glas danach für andere Zwecke benutzen.

Der Weg in Richtung Nachhaltigkeit ist zwar nicht immer leicht, eine Hürde sollte es allerdings nie darstellen. Finanziell schon gar nicht. Wir werden dich weiterhin im Blog und auch auf Instagram mit hilfreichen Tricks, DIY-Anleitungen und Rezepten versorgen. Denn gemeinsam macht es einfach viel mehr Spaß!

Welche low budget Tipps hast du für uns?


1 Kommentar


  • Clemens

    Brot selber backen, am besten mit Sauerteig. Somit braucht man nur Mehl statt Brot kaufen und zusätzlich ist der Geruch in der Wohnung mega!


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