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3 Basics für den plastikfreien Frühjahrsputz


 

Hände hoch: Wer schiebt den Frühjahrsputz auch immer endlos lange auf? In wenigen Tagen ist offiziell Frühlingsbeginn und die alljährliche Putz- und Aufräumaktion liegt noch vor mir. Dabei kann ich es eigentlich kaum erwarten, in den hintersten und verstecktesten Winkeln den Staub und die graue Winterzeit endlich wegzuputzen.

Aber wir wären ja nicht minimali, wenn wir nicht immer etwas ein bisschen anders machen würden. Warum also nicht den Frühjahrsputz mal komplett plastikfrei gestalten?

Fürs Saubermachen im Zero Waste Haushalt brauchst du nämlich nur ein paar wenige Basics, die absolute Alleskönner sind und in keinem Haushalt fehlen dürfen.

1. Zitronen

Wenns ums Putzen geht, macht kein anderes Obst der Zitrone etwas vor. Kalk, unangenehme Gerüche, ein glänzendes Finish - kein Problem für die Zitrone. Ein paar Beispiele:

Nach dem Auspressen bleibt die Zitronenschale übrig - in den meisten Fällen sogar noch mit etwas Saft. Bevor du die Schale auf dem Biomüll entsorgst, kannst du mit ihr noch ein paar üble Gerüche bekämpfen. Zum Beispiel im Geschirrspüler: Schick die Zitrone mit deinem Geschirr auf einen Tauchgang im normalen Waschprogramm und Gerüche, die sich sonst so in der Spülmaschine einschleichen, sind ganz schnell weggewaschen. Übrigens: Falls eure wiederverwendbare Küchenrolle oder euer Schwamm muffig wird, kannst du ihn ganz einfach beim nächsten Spülmaschinenwaschgang mitwaschen.

Mit etwas Salz kriegst du übrigens auch Schneidbretter aus Holz wieder sauber: Verteile etwas Salz auf dem Brett und verreibe es mit der Zitronenhälfte. Anschließend mit Wasser abwaschen und trocknen lassen - Zwiebel- oder Knoblaucharomen lassen sich so auch von Holz entfernen.

So kannst du allerdings auch ganz einfach deine Mikrowelle putzen (deren Tomatensauce-Flecken und -Spritzer sich ja bekanntlich nicht so leicht verabschieden): Die Zitronenschale in einer mikrowellenfesten Schale mit Wasser einfach in der Mikrowelle erwärmen - dadurch entsteht innen Dampf und du kannst die Flecken ganz leicht herauswischen. Gerüche inklusive.

Auch ein Klassiker: Zitronenhälften oder Zitronensäure im Wasserkocher mitkochen und der Kalk ist weg. Ein Spritzer Zitrone im Putzwasser - oder das bereits aufgekochte Wasser - sorgt für Glanz bei Spiegeln, Oberflächen, Töpfen oder auch Fenster.

2. Natron

Müffelnder Duschabfluss? Haare und Seifenreste fühlen sich in den engen Rohren ganz wohl - und fangen gern mal an ganz übel zu stinken. Ein klarer Fall für Rohrreiniger? Muss nicht sein! Denn was die Chemiekeule in der Plastikflasche kann, kann Natron schon lange. Ein paar Esslöffel Natron in den Abluss, mit warmen Wasser aufgießen und einwirken lassen. Für hartnäckige Fälle: Mit Essig nachspülen hat einen noch kräftigeren Effekt. (Wir erinnern uns an unsere Essig-Backpulver-Vulkane...)

Als Alleskönner sollte Natron in jedem Zero Waste Haushalt vorrätig sein. Du kannst Natron im Karton oder in Papiertütchen im Supermarkt oder der Drogerie kaufen oder zum Beispiel hier im Großgebinde bestellen - damit du für jeden Putznotfall gerüstet bist.

Mit Natron kannst du allerdings nicht nur den Duschabfluss reinigen. Falls ihr auch wie ich Fans von Secondhand Möbeln seid, wird Natron euer bester Freund. Teppiche und andere Textilien muffeln gern ein bisschen nach Keller oder Dachboden - hat vielleicht Charme, ist aber ein bissl grausig auf Dauer. Mit Natron kriegst du aber sogar solche subtilen Gerüche weg: Natron über den Stoff streuen und mit etwas Essigwasser besprühen. Über Nacht eintrocknen lassen und am nächsten Tag das übriggebliebene Natron wegsaugen. Natron weg, Gerüche weg.

3. Essig

Ganz ehrlich: Ohne Essig geht gar nichts. Denn alles, was Natron und Zitrone können, kann Essig auch. Unschlagbar sind die drei dann auch noch in der Kombi.

Kalk, Fett, Rost: mit ein bisschen Essig wie weggewischt. Essig hat außerdem eine desinfizierende Wirkung gegen Bakterien und Keime. Du kannst also im Badezimmer und in der Küche die volle Wirkung des Essigs ausnutzen.

Auch in der Waschmaschine zeigt Essig sein Können. Wer auf weiche Wäsche steht aber keinen Weichspüler in Plastikflaschen kaufen möchte, kann hier einfach zu Essig greifen. Die Wäsche wird unglaublich weich und die Waschmaschine wird gleichzeitig regelmäßig sanft entkalkt. Wer sich jetzt denkt, wer denn bitte freiwillig nach Salatdressing riechen will: Während dem Trocknen verschwindet der scharfe Essiggeruch komplett - versprochen. Mit ein paar Tropfen ätherischem Öl bzw. falls du sowieso mit unserer Waschseife wäschst bleibt dann auch nur der angenehme Wäscheduft übrig.

Wir sind auf jeden Fall jetzt bestens für den Frühjahrsputz gewappnet. Jetzt haben wir wohl keine Ausrede mehr, das Putzen noch länger aufzuschieben. Die passenden Utensilien für dein Putzkommando findest du hier bei minimali.

Welches ist für dich ein unschlagbares Hausmittel beim Putzen?


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