5 Tipps, wie du den Veganuary schaffst


Aller Anfang ist schwer. Vor allem, wenn du gerade deinen bisher gewohnten Lebensstil ziemlich auf den Haufen wirfst und dich plötzlich dazu entscheidest, vegan zu leben (auch wenn es nur für einen Monat ist).

Damit du am Ball bleibst und dich nicht im veganen Dschungel verirrst, haben wir hier 5 Tipps, wie du den Veganuary schaffen kannst!

1. Finde deine Motivation

Jede:r hat andere Gründe, warum er oder sie vegan lebt. Für mich war der letzte ausschlaggebende Punkt, welche Folgen der Konsum tierischer Produkte auf unsere Umwelt hat. Nachdem ich die Doku Cowspiracy gesehen habe, wusste ich, ich muss etwas ändern. Das ist nun 6 Jahre her und das Thema Umweltschutz ist mir noch wichtiger geworden - und das ist auch mein täglicher Reminder, sollte ich mal Zweifel haben - was eigentlich nie passiert.

Finde also deine Motivation, die dich durch diesen Veganuary (und auch danach noch) bringt - mehr Gründe, weshalb du vegan werden solltest, findest du in diesem Blogbeitrag.

2. Planung und Vorbereitung

Make.
A.
List.
Plane deinen Wocheneinkauf, sammle Rezeptideen und setze diese Schritt für Schritt um - meal planning nimmt dir nicht nur viel Stress und Grübeleien aus dem Alltag ("Was kochen wir heute?"), sondern kann auch extrem dabei helfen, Lebensmittel vor dem Wegwerfen zu bewahren. Denn so hast du immer einen Überblick darüber, welche Lebensmittel diese Woche noch verkocht werden, was dringend verbraucht werden muss, und was du wieder einkaufen solltest. Notizbücher und Blöcke findest du übrigens hier.

3. Schritt für Schritt

Die ersten Tage sind schon geschafft - und wie wars bisher? Ich erinnere mich noch an mein erstes Frühstück als Veganerin, zuhause bei meiner Mama. Es gab CiniMinis und Sojamilch. Das war jetzt nicht das Spannendste, aber hat mir gezeigt: Baby steps are the way to go.

Du musst nicht gleich ein 3-Gänge-Menü auf den Tisch zaubern, es ist absolut ausreichend, wenn für den Anfang einfach mal alle tierischen Produkte wegbleiben. Das Experimentieren kommt schon noch.

4. Veganisiere deine Lieblingsrezepte

Die meisten Gerichte kannst du normalerweise super leicht veganisieren. Dafür musst du dich auch gar nicht durch zigtausend Ersatzprodukte testen, sondern kannst einfach mal versuchen, gewisse Zutaten wegzulassen. Ein kleines Beispiel: In meinen Palatschinkenteig kommt nur Mehl, Hafermilch (sehe ich in dem Fall nicht als Ersatzprodukt ;-) ) und eine Prise Salz. Den Teig je nach gewünschter Konsistenz zusammenrühren, ca. 20 Minuten stehen lassen und du hast den perfekten Palatschinkenteig, ganz ohne Ei.

Also das nächste Mal einfach mal zum Beispiel den Käse weglassen und tierleidfrei genießen :-)

5. Trau dich, Neues zu probieren

Wir haben 2024 - die Gesellschaft merkt langsam, dass der Konsum tierischer Produkte vielleicht nicht so ideal ist (aus verschiedensten Gründen). Das Tolle daran: unendlich viele Startups, die ihre veganen Produkte an den Markt bringen wollen!

Mittlerweile gibt es täuschend echt aussehende und schmeckende pflanzliche Steaks, veganen Thunfisch, der zweifelsohne der beste Pizzabelag ist, Aufstriche, Aufschnitte, Wurstalternativen, veganen Käse, Joghurt aus Soja, Hafer, Kokos...

Klar sollte eine ausgewogene vegane Ernährung nicht ausschließlich aus Ersatzprodukten bestehen. Aber sie machen das Leben um einiges leichter - und leckerer :-) !

 


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